Worauf Einsteiger achten sollten, um ihren WooCommerce Shop maximal erfolgreich zu machen!

Heutzutage ist es leichter als je zuvor, einen eigenen Online-Shop zu eröffnen. Dank WordPress und WooCommerce musst du nicht einmal eine Werbeagentur oder Agentur für Internetdienste engagieren, um dir deinen Traum vom Web-Laden zu erfüllen. Mit diesen Tools gelangst du schnell und zudem vergleichsweise einfach zu deiner individuellen E-Commerce-Lösung und kannst Produkte verkaufen, ohne eine Menge Geld auszugeben.

Worauf Du als Einsteiger unbedingt achten solltest, damit dein Shop gleich zu Beginn hohen Kundenansprüchen gerecht wird und du deine Conversions hochhalten kannst, liest du nachfolgend.

 

Wichtiges allgemeines Know-how für den Einstieg ins E-Commerce mit der WooCommerce-Erweiterung

Es gibt wohl tausende Dinge, auf die es beim Einstieg in den Online-Handel zu achten gilt. Da wir hier verständlicherweise nicht alle aufführen können und sich dieser Artikel vornehmlich um das WooCommerce-Werkzeug dreht, beschränken wir uns auf diesbezüglich besonders relevante Punkte.

 

  • Erst einmal sollte dein Online-Shop absolut DSGVO-konform sein. Gewährst du keinen Einblick in Nutzerdaten, fehlen in der Datenschutzerklärung Details, oder verwendest du vielleicht sogar Tools, deren Datenerhebungen gesetzeswidrig sind, handelst du dir im schlimmsten Fall großen Ärger ein. Es drohen mitunter empfindliche Abmahnungen. Die WooCommerce-Erweiterung bringt bereits ohne Plugins einige hinsichtlich der DSGVO wichtige Tools mit. So kannst du einfach einen Auszug User-spezifischer Daten machen, wenn ein Kunde dies verlangt. Des Weiteren ist auch das Löschen derartiger Einträge schnell erledigt.

 

  • Retouren sind ein weiteres wichtiges Thema. Diese können dir mitunter viel Aufwand und letztendlich Geld kosten. Um dies zu vermeiden, solltest du möglichst authentische Produktfotos bereitstellen und sämtliche relevante Daten der Artikel angeben. Der Kunde muss bestenfalls schon beim Anklicken des Warenkorb-Buttons sicher sein, dass er das Produkt auch wirklich nutzen kann. Kommt es doch zu einer Rücksendung kann das WooCommerce-Werkzeug auch diese deutlich vereinfachen. So gibt es zum Beispiel Plugins, die automatisiert Retourescheine erstellen und als PDF versenden.

 

  • Jeder moderne Web-Shop sollte primär auf die Verwendung mit mobilen Endgeräten ausgerichtet sein. Da immer mehr Internet-User Handys oder Tablets zum Shoppen benutzen, entgehen dir sonst zahlreiche Geschäftsmöglichkeiten. Außerdem berücksichtigt Google für sein Ranking mittlerweile ausschließlich die mobilen Versionen von Websites, womit du durch einen nicht auf portable Endgeräte ausgelegten Shop kaum Chancen haben wirst, die besten Plätze zu erreichen. Die, für die WooCommerce-Erweiterung angebotenen, Themes sind in der Regel bereits vollkommen auf diese Voraussetzungen abgestimmt und können bei Bedarf weiter angepasst werden.

 

  • Und auch dein Hosting muss zu deinem E-Commerce-Vorhaben passen. So benötigen umfangreiche Online-Shops oft sehr schnelle Server und viel Speicherkapazität. Außerdem sollten keinerlei Traffic-Einschränkungen dein Geschäft ausbremsen. Am besten entscheidest du dich gleich für einen entsprechenden WooCommerce-Tarif. Hier bietet der Markt eine breite Auswahl für sämtliche erdenklichen Anforderungen.

 

Tipp #1: Optimiere die Navigation deines Shops

Zu Beginn empfehlen wir dir, die Navigation deiner Website möglichst zu vereinfachen. Eine flache Website-Hierarchie verkürzt die Anzahl der Klicks, die ein Kunde ausführen muss, um sein gewünschtes Ziel zu erreichen. Präsentiere zudem deutliche Links zu deinen beliebtesten Seiten bzw. Produkten sowie alle neuen oder hoch relevanten Inhalte möglichst auf einen Blick.

Eine solche abgeflachte, komprimierte Menüstruktur ist bei praktisch allen Themes der WooCommerce-Erweiterung bereits mit Bordmitteln erreichbar.

Übrigens sind derartige Navigationsmodelle höchst SEO-relevant, denn auch die Suchmaschinen haben es so einfacher, deinen Content zu durchsuchen und einzustufen.

 

Tipp #2: Produkte mit Kategorien und Unterkategorien auffindbar machen

Einer der häufigsten Fehler, den Einsteiger beim Erstellen ihres WooCommerce-Geschäfts machen, ist das Auslassen von Kategorien und Unterkategorien. Wenn ein Kunde deinen Shop besucht, ist es sehr wahrscheinlich, dass er Artikel während seiner Suche sortieren möchte – und Kategorien sind hierfür die gängigste Lösung. Darüber hinaus solltest du – je nach Umfang deines Geschäfts – Unterkategorien einfügen, um die Ergebnisse weiter einschränkbar zu machen.

Auch hier spielt der Faktor SEO eine große Rolle. Je mehr deiner Seiten mit Long-Tail Keywords ausgestattet sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass neue Kunden sie in Suchmaschinen, wie Google oder Bing, entdecken.

Besonders nützlich sind Kategorien, wenn deine Besucher nicht genau wissen, was sie wollen. Nehmen wir zum Beispiel an, du hast einen Shop, der Bücher verkauft. Mit einer Kategorie „Romane“ kann der potenzielle Kunde schnell sehen, was du in diesem Bereich im Angebot hast und vielleicht zusätzlich Filter für „Beliebteste Romane“ oder „Liebesromane“ setzen. Anders müsste der Interessent sich durch dein komplettes Angebot klicken, wozu heute wohl kein Online-Shopper mehr bereit wäre.

Innerhalb der WooCommerce-Erweiterung findest du unter „Produkte“ einen eigenen Menüpunkt „Kategorien“, in dem du schnell alle entsprechenden Einstellungen vornehmen kannst.

 

Tipp #3: Füge eine Live-Suche hinzu

Um es deinen Kunden leicht zu machen, schnell genau das zu finden, wonach Sie suchen, empfehlen wir dir die Verwendung eines Live-Suche-Features. Damit sind die beliebtesten und relevantesten Suchergebnisse deiner E-Commerce Site in Echtzeit einsehbar, womit du den Shopping-Prozess immens beschleunigst. Wenn man nur wenige Buchstaben in das Suchfeld eingibt, werden passende Shop-Ergebnisse automatisch angezeigt. Je mehr eingegeben werden, desto enger zeigt sich die Auswahl.

Du kannst diese Funktion per Plugin in deinen WooCommerce-Shop integrieren, oder du wählst einfach ein Theme aus, das sie bereits enthält.

 

Tipp #4: Erstelle einzigartige Produktbeschreibungen

Das Verfassen von einzigartigen Inhalten ohne Copy-and-Paste ist absolute Pflicht. Viele Einsteiger wissen dies nicht und stellen so massenweise Duplicate Content zu ihren Produkten ein – also Inhalte, die schon genauso an anderer Stelle im Netz zu finden sind.

Es ist natürlich sehr einfach, Inhalte von einer Produktseite auf eine andere zu kopieren. Allerdings hat so erstellter Content und damit die Seite, auf der dieser zu finden ist, keine guten Chancen auf ein erstklassiges Ranking. Google und Co. mögen doppelte Inhalte nämlich gar nicht.

Um bestens aufgestellt zu sein, solltest du aber nicht nur auf das Kopieren von Texten verzichten, sondern ebenso einzigartige Bilder und andere Medien integrieren. Videos haben hier einen besonders starken Alleinstellungscharakter. Mit dem YITH Video Plugin kannst du zum Beispiel Videos via Youtube direkt in deine Produkt-Galerie einfügen.

 

Tipp #5: Verbessere die internen Verlinkungsstrukturen

Interne Verlinkung ist ein Muss für jedes Online-Geschäft, das erfolgreich sein soll. Die Idee ist, dass Besucher deines Web-Shops durch Links schnell zu anderen, ähnlichen Artikeln gelangen, um entweder mehr zu kaufen, oder bei Nichtgefallen eines Produkts Alternativen zu finden.

WooCommerce enthält Features, um Upsells und Crosssells zu Produkten hinzuzufügen. Upsells werden auf der Produktseite als verwandte Artikel empfohlen und Crosssells auf der Warenkorbseite als ergänzende Produkte angezeigt.

Wieder einmal liefert auch die SEO wichtige Argumente für solche internen Verlinkungen. Mithilfe jener können Suchmaschinen-Bots nämlich tiefer in die WooCommerce-Webseite eindringen und diese einfacher analysieren.

 

Tipp #6: Stelle sicher, dass deine Bewertungen echt sind

Heutzutage sind echte Bewertungen ein wichtiger Faktor dafür, ob ein Kunde einen bestimmten Artikel kauft oder nicht. Deine Produkte sollten natürlich vorzugsweise viele positive Ratings haben, jedoch niemals gefälschte. Wenn ein potenzieller Kunde offensichtlich falsche Bewertungen erkennt, wird der Abschluss wahrscheinlich nicht zustande kommen. Verzichte also besser auf die Erstellung allzu glatter Ratings und verlasse dich lieber auf die Qualität deiner Produkte.

Die WooCommerce-Erweiterung bietet schon von Haus aus eine Einstellung mit der du die Glaubwürdigkeit der Bewertungen erhöhen kannst. Wähle unter „Einstellungen“, „Produkte“ die Option “Verifizierter Kauf”, um nur echten Kunden das Recht zu geben, ein Review zu erstellen.

 

Tipp #7: Beschleunige deinen Store

Deine E-Commerce-Seite sollte in jedem Fall so schnell wie möglich funktionieren. Heute kann schon eine Verzögerung von 5 Sekunden deine (potentiellen) Kunden dazu bringen, zu gehen. Außerdem hat der Page-Speed einen positiven Einfluss auf dein Ranking. Google sieht die Ladezeiten einer Website mittlerweile als eines der wichtigsten Relevanzsignale für die Positionierung in der Suchliste.

Um deinen Shop zu beschleunigen, teste zunächst die Seitengeschwindigkeit bei Google PageSpeed Insights. Hier bekommst du nicht nur Informationen zur jeweiligen Ladezeit, sondern ebenso mehrere Vorschläge, wie du diese optimieren kannst.

 

Tipp #8: Hol dir professionelle Unterstützung falls notwendig

So ein WooCommerce-Projekt kann sich natürlich schnell mal zu einer etwas größeren Hausnummer entwickeln, zum Beispiel wenn das Thema Mehrsprachigkeit relevant wird, umfangreichere Anpassungen am Theme notwendig sind oder es um Anbindungen verschiedener Bezahlsysteme geht. Dann sollte man den Weg zu einem Experten nicht scheuen, immerhin möchte man mit seinem Shop natürlich auch möglichst erfolgreich sein. Zahlreiche Dienstleister wie z. B. die WooCommerce-Agentur „Der Informationsdesigner“ können dich bei Bedarf diesbezüglich unterstützen und dir weiterhelfen.

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